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Roadmap to Open Code Quality Management

Java Power Tools, Teil 1

In den letzten Tagen bin ich kaum zum bloggen gekommen. Schuld war UMLGraph, dazu später mehr, und das 910 Seiten-Teil hier:

Java Power Tools

Dabei ist das Cover erschreckend langweilig. Und doch habe ich selten ein Buch über eine Tool-Sammlung gefunden die so gut zu dem passt, was mich gerade umtreibt: Qualitätstests sowie Systembau und -check automatisieren. Dabei beginnt das Buch bei den Grundlagen, hier Ant und Maven und den beiden wichtigsten frei verfügbaren Versions-Kontrollsystemen: Subversion und CVS.

Im Teil drei geht’s dann auch gleich mit dem Thema Continuous Integration, kurz CI, zu Sache. Hier nimmt sich Mr. Smart gleich vier Kandidaten zu Brust: Neben Continuum, CruiseControl, Luntbuild findet auch Hudson den Weg in Teil drei. Spannend ist der Ansatz ein Instant-Messaging-System an den Build-Server zu bauen, um neben eMail und RSS noch ein schnelleres Feedback für globale Teams zu ermöglichen. Endlich mal eine Beschreibung der wichtigstes CI-Systeme an einem Stück, auch wenn ich mir hier ein wenig mehr “Vergleichendes” gewünscht hätte.

Teil 4 stürzt sich dann auf die Unit-Test-Tools mit den Kollegen jUnit, TestNG und Coberture. Schadé, das Emma nicht dabei war. Es wird gute Einsteigerkost serviert, die Lust auf mehr macht. Was aber erst der Auftakt zu Teil 5 darstellt. Hier kommt die breite Herrschar der Integrations-, Last- und Performancetestools zur Sprache. Im Zeitalter der JavaServer-Faces etwas aus der Mode geraten, eröffnet StrutsTestCase den Reigen, gefolgt von dem ausserordentlich guten DbUnit. Mit JUnitPerf und JMeter können dann ordentliche Last- und Performancetest durchgeführt werden, die gerade bei Systemen, die “In-the-Line-of-Fire” stehen absolut wichtig sind. Ohne SOAP geht heute im B2B-Enterprise-Bereich so gut wie gar nichts mehr. Klar, daß SoapUI als Test-Werkzeug für Webservices hier nicht fehlen darf. Profiling und Monitoring ist eine hohe Kunst und wird hier ebenfalls mit Hilfe der Sun JDK-Tools erschlagen. Auch wenn’s nicht im Buch steht, hier sei unbedingt noch einmal die VisualVM erwähnt, die James Gosling auf seiner JavaOne-Session vorgestellt hat. Auch Eclipse mit der Test & Performance Tools Platform bietet aber durchaus ein paar solide Werkzeuge um den vermeintlichen Speicherfraß Herr zu werden.

Das letzte Kapitel im Teil 5 “Testing your User Interface” beschränkt sich auf 30 Seiten Selenium, immerhin schon teilweise in der Version 1.0b und dem Tool Swing-GUI-Tester FEST. Hier hätte meiner Meinung nach noch etwas zum Thema HTTP-Unit/Canoo und WebBrowser-Cam gepasst. Anonsten würde ich sagen fehlt nur noch FIT, dann wäre der Kasten komplett.

Was es in den Kapiteln 21 bis 30 zu erfahren gibt, gibts in Bälde unter dem Titel Premptive Fehlerjagd, JPT - Teil 2 hier zu finden.






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